Sportmedizin

Als Sportmediziner befassen wir uns mit dem Einfluss von Bewegung und Sport auf Ihren Bewegungsapparat. Dabei wollen wir Ihnen nicht nur die Risiken falschen Trainings für die Entstehung von Sportverletzungen, sondern auch die Auswirkungen von Bewegungsmangel auf Ihren Organismus aufzeigen. Beides hat in der Prävention von Sportverletzungen bzw. Erkrankungen des Bewegungsapparates einen hohen Stellenwert.

 

Chronische Sportschäden, die auf spezifische Sportarten zurückgeführt werden können, sind u.a. die Werferschulter, der Tennisarm, der Golferellenbogen sowie das Läufer- bzw. Springerknie. Häufig finden sich bei intensivem Laufsport auch Reizerscheinungen an der Patella -und Achillessehne sowie der Knochenhaut bis hin zu den sog. Ermüdungsfrakturen. 

 

Akute Sportverletzungen führen u.a. zu einem Riss der Gelenklippe nach Schulterluxation, zu einer Bandruptur des Daumens nach Skiunfall und zu Bänderissen an Knie (Kreuzband. Seitenband) und Sprunggelenk (Außenband, Syndesmose). Im Gegensatz zu den Überlastungsschäden müssen die akuten Sportverletzungen häufig operativ behandelt werden, um eine bleibende Instabilität des betroffenen Gelenkes abzuwenden und die Sportfähigkeit langfristig zu sichern.

 

Ausnahmen stellen in aller Regel die akuten Muskelverletzungen dar. Je nach Ausprägung besteht die Akuttherapie meist aus der kurzfristigen Sportpause, kühlenden Maßnahmen, stabilisierenden und komprimierenden Verbänden und dem Hochlagern der betrofffenen Extremität (sog. PECH Schema). Zusätzlich sind physikalische Maßnahmen wie Reizstrom, Lymphdrainage und die Infiltration der betroffenen Region sinnvoll.